Die bedeutendsten Theaterverbände im professionellen und nichtprofessionellen Bereich fordern: 

 

„THEATER MUSS ENDLICH SCHULE MACHEN“

 

Sie unterstützen das Positionspapier des Bundesverbandes Theater in Schulen (vollständiges Dokument )

 

Theater als 3. künstlerisches Schulfach bewährt sich seit 30 Jahren in allen Schulstufen, es gibt keinen Grund dafür, dass die Länder es nicht vollständig in ihre Stundentafeln integrieren!Theater ist wie Kunst und Musik ein wesentlicher Teil unserer Kultur. Es gehört damit auch zum Kernbereich der Ästhetischen Bildung in der Schule. Nur das Theater kann Kindern und Jugendlichen höchst komplexe Erfahrungs- und Bildungschancen eröffnen: durch das körperlich-sinnliche Spiel mit Fiktionen und Möglichkeiten auf inszenatorischer, performativer und semiotischer Ebene.Die Kultusministerkonferenz beschloss 2006 für das Fach Darstellendes Spiel „Einheitliche Prüfungsordnungen im Abitur“. Seitdem hat es sich als drittes ästhetisches Unterrichtsfach neben Musik und bildender Kunst in der gymnasialen Oberstufe nahezu in allen Bundesländern etabliert. Aber außer in Hamburg ist es zurzeit weder in der Unterstufe noch in der Mittelstufe in den jeweiligen Stundentafeln der Länder hinreichend verankert. 

 

 Es sollten aber alle Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf kulturelle Teilhabe erhalten, unabhängig von ihrer regionalen, sozialen, ökonomischen oder kulturellen Herkunft. Das geht nur in der allgemeinbildenden staatlichen Schule.Hierfür bedarf es analog zu den anderen künstlerischen Fächern einer hochqualifizierten, professionellen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften, die es derzeit an nur wenigen Universitäten und nicht an allen Weiterbildungsinstituten gibt. Kein Land weltweit kann eine so vielfältige Theaterlandschaft aufweisen wie die Bundesrepublik Deutschland. Mit diesem Pfund sollte man pädagogisch wie künstlerisch wuchern. Das heißt: THEATER MUSS ENDLICH SCHULE MACHEN!